A14 - B190n - A39: ein Problem für unsere zukunft.


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Unsere am 15.03.2021 eingereichte Klage für mehr Umweltbewusstsein und eine regionale Verkehrswende kostet viel Geld. Deshalb freuen wir uns über alle, die ihren Teil dazugeben, damit wir es gemeinsam schaffen.
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Die Nordverlängerung der A14 zerschneidet das zwischen Hannover, Hamburg und Berlin gelegene größte autobahnfreie Gebiet Deutschlands und führt zu einer großflächigen Verwüstung sowie Überbauung wertvoller Naturschutzgebiete und Wälder sowie landwirtschaftlicher Flächen.
Betroffen ist vor allem die Altmark in Sachsen-Anhalt.

Zusammen mit der ebenfalls geplanten A 39 in Niedersachsen und der B 190n quer durch die nördliche Altmark ist die A 14 Teil des sog. "Hosenträger-Projekts" - eines Vorhabens, das Sachsen-Anhalt zur Logistikdrehscheibe Europas umbauen soll.

Es handelt sich um das derzeit größte Infrastrukturprojekt der Bundesrepublik.
Das Verkehrsvorhaben wird mehrere Milliarden Euro kosten. Geld, das gerade den finanzschwachen Kommunen entlang der Trassen für eine zukunftsfähige Regionalentwicklung fehlt.

Die Themen Klimakrise, nachhaltige Verkehrswende, Schutz der Artenvielfalt und zukunftsfähige Regionalentwicklung zum Wohle der lokalen Bevölkerung spielen bei diesem Bauvorhaben weder für die Bundesrepublik noch für die beteiligten Bundesländer, Landkreise und Kommunen eine Rolle.

 Das Bündnis "Verkehrswende Elbe-Altmark" fordert:
●    einen sofortigen Stopp der Bauarbeiten an der A 14
●    den Abbruch des sog. "Hosenträger-Projektes" im Rahmen eines bundesweiten Fernstraßen-Moratoriums
●    die Erschließung des ländl. Raumes durch einen angepassten ÖPNV

● die Entwicklung des ländlichen Raumes durch nachhaltige Regionalentwicklungsprojekte

●    einen öffentlichen und bundesweiten Bürgerrat zum Thema „Mobilitätswende“
●    die Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens und des 1,5°C-Ziels durch die Bundesregierung.