Stimmen der Region...


... die man in dieser Form, auf Grund des großen politischen Drucks und einer oft akut unausgeglichenen regionalen Presseberichterstattung, ansonsten nicht finden würde.  


LESERBRIEF Prignitzer  | 05.06.2021



LESERBRIEF Altmark Zeitung | 31.05.2021



LESERBRIEF, der nicht gedruckt wurde in der regionalen Presselandschaft | 28.05.2021

Zum Konflikt um den Bau der A 14
Ich bin keine Verkehrsexpertin und ich gebe zu, ich war kleinmütig und dachte, das mit der Autobahn ist gelaufen. Aber nun, da die Gesetze sich ändern und der Klimawandel so offensichtlich ist, die jungen Leute sich um ihre Lebensgrundlagen und die kommender Generationen sorgen, möchte ich eine alte Variante neu ins Spiel bringen:

Wenn die A 14 in Stendal über eine vierspurige Autostraße in eine dreispurige 189 mündet, kann der Verkehr fließen. Wenn die neue Elbbrücke eine Spur an die Radfahrer abgibt und an die dreispurige Straße nach Perleberg anschließt, muss die alte Brücke nicht erneuert werden, wozu braucht es zwei Brücken?

Wenn ab Perleberg eine vierspurige Straße an die A 14 anschließt kann der Verkehr ebenfalls fließen. Es entsteht also an keinem Ende Stau zumal die Verkehrsprognosen eh nach unten gestuft wurden. Dadurch wird viel Geld gespart und weniger Land und Wald zerstört.

Mit dem Geld könnte die Ertüchtigung des Schienenverkehrs zwischen Wittenberge und Salzwedel in den Verkehrswegeplan aufgenommen und finanziert werden. So könnte noch mehr Warenverkehr von der Straße und aus den Dörfern auf die Schiene verlagert werden.

Diese Alternative zur Autobahn ist doch kein Teufelsplan, sie ist effektiv, machbar und muss auch nicht länger dauern. Alle Menschen mit denen ich darüber spreche können es sich auch so vorstellen, als Kompromiss.

Warum entsteht dann auf der Seite der Autobahnbefürworter so viel Wut und Hass? Warum muss man mit einem unsäglichen Autokorso durch die Dörfer so ein emotionales Chaos hinterlassen? Warum provoziert der zivile Ungehorsam junger Leute für ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen so sehr?

Die Reaktionen darauf, auch in den Medien, werfen meines Erachtens ein ganz schlechtes Bild auf den Zustand unserer Zivilgesellschaft vor Ort. Demokratie leben heißt doch einander zuzuhören und ernst zu nehmen.

Christina Kloss, Wanzer (Altmark)



LESERBRIEF Altmark Zeitung | 26.05.2021



LESERBRIEF | 23.03.2010 !!!

Uns erreichen viele kritische Stimmen zum Bauvorhaben A14. Hier z.B. ein Nachversand - ein Leserbrief aus dem 2010. Dieser war von den regionalen altmärkischen Medien nicht gedruckt worden.


Leserbrief | 16.05.2021

Gedanken über die „Baumbesetzer*innen“
Auf der Internetseite von Bündnis „Verkehrswende Elbe-Altmark“ lese ich: „Das Bündnis „Verkehrswende Elbe Altmark“ setzt sich dafür ein, dass unsere Gesellschaft und zukünftige Generationen in stabilen klimatischen Verhältnissen und einer vielfältigen, gesunden Umwelt leben können. Dazu gehört auch eine zukunftsfähige Regionalentwicklung. Diese Ziele können nur über eine gesamtgesellschaftliche Transformation erreicht werden.“
Die Entscheidung für Autobahnbau war umstritten. Ein Großteil der Menschen war für den Bau einer Kraftfahrstraße. Sie hätte nach Expertenmeinungen den notwendigen verkehrstechnischen Veränderungen genügt und nur einen Bruchteil der Unkosten und vor allem weitaus weniger Umweltschäden verursacht, als der Autobahnbau.

Ingrid Fröhlich-Groddeck (Stendal)

Der gesamte Leserbrief befindet sich im beiliegenden pdf.file

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Leserbrief_16_05_2021_Fröhlich-Groddeck_
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MEINUNG | 16.05.2021

Man kennt es: in Wahlkampfzeiten neigen Politiker dazu, sehr entschieden Positionen zu beziehen. Gut so. Schließlich wollen wir als Wahlvolk ja wissen, wofür wir unsere Stimme hergeben. Dass manche Politiker gegen ihre Mitbewerber um unsere Stimmen laut polternd in den Wahlkampf ziehen, den sie mit lautem Getöse für sich entscheiden wollen, oder dass andere hingegen sich lösungsorientiert an Sachthemen abarbeiten, scheint eine Frage des persönlichen Stils zu sein.

Keine Frage des persönlichen Stils ist es jedoch, wenn ein Landrat in einer zugespitzten Konfliktsituation wie der Waldbesetzung im Losser Forst beweist, dass er nervenstark ist und die Übersicht über die Lage behält. Das sind Qualitäten, die man von ihm in seiner Führungsposition erwartet. Dass er es sich angelegen sein lässt, in einer noch nie dagewesenen Situation eine vernunftgeleitete Analyse der Gegebenheiten vorzunehmen, die rechtlichen Möglichkeiten auszuloten und anschließend auch noch um Transparenz bemüht dies öffentlich kundtut, lässt ein ganzes Bündel an Qualitäten eines persönlichen Stils erkennen, die leider nicht selbstverständlich sind. Weder bei Landräten noch bei anderen Politikern.

Es mutet befremdlich an, dass politische Gegner sich gerade gegen solche Entscheidungen lautstark zu Wort melden und eine angebliche "Führungsschwäche" ausmachen wollen. Man stellt sich unweigerlich die Frage, wie stehen solche politischen Gegner gegenüber den Werten Transparenz und Rechtsstaatlichkeit?

Holger Voigt (Altmark, Landkreis Stendal)


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Leserbrief an Volksstimme von Susanne Bohlander und David Elsholz | 15.05.2021
Wir möchten uns bei Landrat Patrick Puhlmann für sein besonnenes Verhalten gegenüber den Baumbesetzern im Seehäuser Forst bedanken. Der Landrat setzt auf Dialog und Deeskalation statt Konfrontation. Er bemüht sich im Interesse aller Beteiligten um eine gewaltfreie und einvernehmliche Lösung. Dafür gebührt ihm Respekt und jede Unterstützung. Wir begrüßen es auch sehr, dass der Landrat für eine kontroverse Debatte über die A 14 Verständnis hat und diese ermöglichen und führen will. Genau diese Bereitschaft brauchen wir jetzt.
Leserbrief zum Volksstimme-Artikel vom 1
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Leserbrief an Altmark Zeitung von Susanne Bohlander und David Elsholz | 14.05.2021
Auch Kommunalpolitiker, vor allem in der männlichen Form, sind ja nur Menschen. Und in Lockdown-Zeiten verbringt mancher auch viel Zeit vorm Fernseher. Wir fragen uns: Haben die von Ihnen (AZ) befragten Kommunalpolitiker zu viele Western-Filme gesehen? Da sagt einfach der Sheriff, was gemacht wird, nach dem Motto: Das Gesetz sind wir! Anders können wir uns die von Ihnen zitierten Aussagen der Herren Kommunalpolitiker nicht erklären. Und die ausschließlich männliche Form ist hier leider berechtigt, denn die AZ hat erstaunlicherweise nur Männer befragt. Es ist erschreckend, wie unreflektiert und hemmungslos diese Bürgermeister sich aus ihren Emotionen heraus äußern und jede Sachlichkeit vermissen lassen.
Leserbrief zum Altmark Zeitung-Artikel v
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Offener Brief an Landrat Puhlmann (SPD) von Malte Fröhlich (Altmark) | 12.05.2021
In den letzten beiden Sommern erlebten wir eine bisher noch nie so starke Trockenheit. Im Zuge der Bauarbeiten für die A 14 sind im östlichen Teil der ColbitzLetzlinger Heide weitere 2 Millionen Bäume gerodet worden. Allein schon dadurch wird sich das regionale Klima gemeinsam mit den Auswirkungen der globalen Klimaveränderung dramatisch weiter verschlechtern. Die Entwaldung ist offensichtlich die Ursache für eine sich abzeichnende Versteppung der Altmark.
Brief an Landrat Puhlmann_12_05_2021.pdf
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